Erste tiefe Hirnstimulation bei Depression

01.11.2017

Ein interdisziplinäres Ärzteteam des Universitären Neurozentrums Bern hat zum ersten Mal am Inselspital eine tiefe Hirnstimulation bei Depression durchgeführt. Zum Team gehört auch Prof. Dr. med. Sebastian Walther von der UPD.

Prof. Dr. med. Sebastian Walther, Stv. Direktor und Chefarzt der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der UPD ist der behandelnde Psychiater und Mitglied des interdisziplinären Teams. «Die Patientin leidet seit zwei Jahrzehnten an einer schweren therapieresistenten chronischen Depression. Die tiefe Hirnstimulation ist ihre letzte Hoffnung, nachdem alle anderen Behandlungsformen wie störungsspezifische Psychotherapie, Pharmakotherapie und nicht-invasive Hirnstimulationsverfahren erfolglos blieben».

Die interdisziplinäre Zusammenarbeit innerhalb der Neuromedizin und die langjährige Expertise im Universitären Neurozentrum Bern ermöglichte es, dass die tiefe Hirnstimulatin auch bei Depression angewandt werden kann.

Medienmitteilung