Ein Piks zum Glück

17.05.2017

Botulinumtoxin (Botox) hilft bei der Behandlung von Depressionen – der Bereich Forschung der UPD plant eine grössere Studie.

Botulinumtoxin bekämpft Falten, das wissen viele. Weniger bekannt sind die anderen Anwendungsgebiete des Nervengifts, das die meisten unter dem Markennamen Botox kennen. Je nachdem, wo ein Arzt es spritzt, soll Botulinumtoxin sogar die Stimmung heben. Ärzte testen die Substanz als Behandlungsmöglichkeit bei Depressionen. Hinweise, dass Botox Menschen mit Depressionen helfen könnte, gibt es schon länger. Prof. Dr. med. Gregor Hasler von der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der UPD plant nun eine grössere Studie zum Thema.

Beitrag in der Sonntagszeitung vom 12. Mai 2017