Strom im Gehirn - neue Behandlungsmethode bei chronischer Depression

23.02.2018

Prof. Dr. med. Sebastian Walther von der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der UPD beschreibt in einem Interview im Magazin «das Gehirn» die Methode der tiefen Hirnstimulation und ihre Wirkung bei Depressionen.

Bei der tiefen Hirnstimulation werden den Patientinnen und Patienten in einem neurochirurgischen Eingriff kleinste Elektroden im Gehirn eingesetzt. Diese Elektroden führen dem Hirn über einen Hirnschrittmacher elektrische Impulse zu. Die tiefe Hirnstimulation wird am Inselspital Bern seit 1998 durchgeführt. Gängige Anwendungsgebiete sind: Morbus Parkinson, Tremor, Zwangsstörungen, Epilepsie und Dystonie. Im Oktober 2017 erfolgte erstmals eine Behandlung bei einer schweren chronischen Depression.

Strom im Gehirn