SRF1: Mona mittendrin in der UPD

09.04.2019

Eine schwarze Box, darin ein Hinweis und los geht die Reise für Mona Vetsch. Zielort: unbekannt. Irgendwo in der Schweiz. Drei Tage wird sie dort leben. In der vierten Folge landet sie auf der Akutstation König der UPD. Mona Vetsch würde gerne rechtsumkehrt machen.

Mona mittendrin in der UPD

​Im Oktober 2018 verbrachte die bekannte SRF-Moderatorin Mona Vetsch drei Tage auf der Station König der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der UPD. Begleitet von der Regisseurin, dem Produzenten und einem Kamerateam wurden dabei Aufnahmen für eine Sendung aus der SRF1-Serie Mona mittendrin gemacht.

In der UPD wollte Mona erfahren, wie es sich auf einer Station in der Psychiatrischen Klinik anfühlt und sowohl den Alltag der Patientinnen und Patienten, als auch den Alltag des Personals miterleben.


Auf der Akutstation König wirkt auf den ersten Blick alles hell und offen. Aber raus kommt man hier nicht so einfach: Die Türen sind abgeschlossen, die Fenster gesichert. Und ruhig ist es hier auch nie. Eine Frau tigert rastlos den Gang rauf und runter. Eine andere ruft ununterbrochen um Hilfe. Und irgendwo mittendrin Mona Vetsch – drei Tage lang.

Mona Vetsch trifft auf Menschen, die nicht mehr wissen, wo und wer sie sind. Aber auch auf solche, die einfach normal wirken. Zum Beispiel Christian. Einer, der im Job immer 120 Prozent gegeben hat, immer rastloser wurde, bis zum Burn-out. Und sie lernt Manfred kennen, einen pensionierten Koch. Er ist bereits zum dritten Mal hier. Ohne Scham erzählt er Mona Vetsch über das Leben mit einer psychischen Erkrankung.

Hier auf der Akutstation kämpft jeder seinen eigenen Kampf gegen seelische Abgründe, Ängste und Dämonen. In der Schweiz wird jeder zweite einmal in seinem Leben psychisch krank. Warum haben wir trotzdem immer das Gefühl, es gehe nur die anderen etwas an? Und wer ist überhaupt normal?

Am Donnerstag 11. April, 21:05 - 21:50 wird die Sendung nun auf SRF1 ausgestrahlt.