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Forschung

Es finden zahlreiche Forschungsprojekte im Bereich der Interventionellen Psychiatrie und der Augmentierten Psychotherapie statt.

Exploring the role of the prefrontal cortex in remembering and forgetting (PI: Prof. Dr. phil. Jessica Peters, Förderung: Schweizerischer Nationalfonds (SNF))

Investigating TMS-induced brain plasticity –an observational 7 Tesla MRI-study (PI: Prof. Dr. med. Tobias Bracht, Förderung: Stipendien Postdoc - fondation adrian etsimone frutiger)

Brain-Heart-Gut Connection (PI: PD Dr. phil. Anna-Katharine Brem, Research: Projects - University Clinics UPD).

Investigating efficacy and microstructural plasticity of LSD treatment in patients withalcohol use disorder: A multicenter, double-blind, randomized, active-placebocontrolled phase II neuroimaging study (PI: Prof. Dr. phil. Leila Soravia, Prof. Dr. med. Tobias Bracht, PD Dr. med. Felix Müller, Förderung: Schweizerischer Nationalfonds (SNF))

Investigating neuroplasticity associated with psilocybin-assisted and mindfulnessbased relapse prevention group therapy in alcohol use disorder (PI: Dr. med. Niklaus Denier, Prof. Dr. phil. Leila Soravia, Prof. Dr. med. Tobias Bracht, Förderung: Funded projects | Swiss Foundation for Alcohol Research)


LYTA Studie: LSD-Behandlung bei Patient*innen mit Alkoholabhängigkeit

Die Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der UPD Bern führt in Zusammenarbeit mit den Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel (UPK) und der Klinik Südhang eine vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) geförderte Studie durch, um die Wirksamkeit von LSD zur Behandlung der Alkoholabhängigkeit zu untersuchen. Neben der Untersuchung der klinischen Wirksamkeit wird zusätzlich bei einem Teil der Teilnehmerinnen und Teilnehmer mittels MRT-basierter Aufnahmen die neuronale Langzeitneuroplastizität erforscht.

Für diese Studie suchen wir nun Patientinnen und Patienten mit einer Alkoholabhängigkeit. Die Patient*innen erhalten zusätzlich zu einem standardisierten ambulanten Rückfallpräventionsprogramm im Einzel- oder Gruppensetting verblindet und nach dem Zufallsprinzip entweder zweimalig eine niedrige Dosis LSD (0,010 bzw. 0,020 mg, „Mikrodosis“) oder zweimalig eine mittlere- bis hohe Dosis LSD (0,15 bzw. 0,25 mg). Patientinnen und Patienten, welche in der niedrigen Dosis-Gruppe waren erhalten nach Abschluss der Studie die Möglichkeit an einem Substanztag mit hoher Dosis teilzunehmen.

Wer: Mindestens 25-jährige Personen mit Alkoholabhängigkeit

Aufwand: Vor der ersten Therapiesitzung finden 2 Eintrittsuntersuchungen à ca. 2 h statt, welche Interviews, Fragebögen, Blutentnahme und körperliche Untersuchung beinhalten. Die Studie dauert insgesamt 30 Wochen ab der ersten Therapiesitzung, wobei das ambulante Therapieprogramm ca. 9 Wochen dauert. In dieser Zeit finden statt:

  • Standardisiertes ambulantes Therapieprogramm (Gespräche, Fragebögen, Blutentnahmen): insgesamt 8 Therapiesitzungen im Einzel- oder Gruppensetting, die zwischen 60 und 120 Minuten dauern.
  • 2 Substanztage (niedrige bzw. höhere Dosis LSD): 7 bis 12 h
  • 3 MRT-Untersuchungen bei zusätzlicher Teilnahme an der Substudie zu der neuronalen Langzeitplastizität

Ort: Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie (UPD) Bern, Klinik Südhang, Universitäre Psychiatrische Kliniken (UPK) Basel

Alle Angaben werden vertraulich behandelt.

Bei Interesse melden Sie sich bitte unverbindlich bei unserer Studienmail: 

lytpdnbch oder bei Gianluca Florineth, MSc.; Email: gnlcflrnthnbch

Tel.: +41 58 630 84 48

Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass Ihre Daten bei Zustandekommen des Kontaktes registriert werden. Sollten Sie an einer Studienteilnahme nicht interessiert sein, werden Ihre Daten unverzüglich gelöscht.

Flyer: LYTA-Studie