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Projekt VIRTUE

Projekt-Titel

VIRTUE: Virtual-Reality-Intervention für den transdiagnostischen Einsatz von Defusionsübungen

Beschreibung

VIRTUE möchte die Wirksamkeit von VR zur Förderung der kognitiven Defusion untersuchen. Dabei vergleichen wir eine VR-basierte Intervention mit einer traditionellen 2D-Desktop-Anwendung. Jugendliche werden dabei mit ihren Gedanken auf unterschiedliche Weise konfrontiert – entweder aktiv, indem sie mit ihren Gedanken interagieren, oder passiv, indem sie diese lediglich beobachten. Dies ermöglicht uns, zu erforschen, wie verschiedene Arten der Interaktion mit Gedanken die Ergebnisse der Defusion beeinflussen.

Das Projekt umfasst auch die Anwendung von Ecological Momentary Assessment (EMA), um zu messen, ob die in der VR erlernten Fähigkeiten im Alltag angewendet werden können. Zudem werden Verhaltensmetriken verwendet, um den Fortschritt der Teilnehmenden individuell zu erfassen und die Intervention zu optimieren. Das Projekt zielt darauf ab, eine frühzeitige Intervention für Jugendliche zu entwickeln, die über herkömmliche Methoden hinausgeht und so helfen kann, psychische Erkrankungen frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.

VIRTUE schliesst eine Lücke in der psychischen Gesundheitsversorgung von Jugendlichen. Da psychische Erkrankungen häufig in der Jugend beginnen, ist es entscheidend, frühzeitig unterstützende Massnahmen zu bieten. Das Projekt setzt auf innovative Technologien wie VR, um die Therapieerfahrungen zu bereichern und die Wirksamkeit in realen Lebenssituationen zu testen. Die Ergebnisse könnten dazu beitragen, die Wartezeiten in der psychischen Gesundheitsversorgung zu reduzieren und schwerwiegende Erkrankungen langfristig zu verhindern.

Link zum vollständigen Projektbeschrieb in englischer Sprache

Cognitive Defusion
Cognitive Defusion

Verantwortliche Personen

Projektleitung: PD Dr. phil. Chantal Michel; PD Dr. Adamintini Chatzipanagioti 
Doktorand*innen: Helena Fischer; Mimoza Morina